Hessen-Löwe

Diplomverwaltungswirtin / Diplomverwaltungswirt Fachhochschule (m/w/d)

Das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Hessen stellt zum 01. April 2025 und 1. Oktober 2025 mehrere

Inspektoranwärterinnen / Inspektoranwärter (m/w/d)

(Diplomverwaltungswirtin / Diplomverwaltungswirt Fachhochschule)

in den dreijährigen Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen Dienstes in der allgemeinen Verwaltung, Laufbahnzweig Verfassungsschutz ein.

Der Verfassungsschutz dient dem Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Er ist Dienstleister der Demokratie und hält insbesondere die analytischen Kompetenzen zur Beurteilung jener Gefahren vor, die Demokratie und Menschenrechten durch extremistische Bestrebungen drohen. Er tauscht sich mit Wissenschaft und Gesellschaft aus. Hierzu gehört auch der öffentliche Diskurs. Er berücksichtigt gesellschaftliche Vielfalt und gesellschaftliche Entwicklungen.

Studieninhalte

Das dreijährige Studium an der Fachhochschule des Bundes im Fachbereich Nachrichtendienste vermittelt im Schwerpunkt folgende Inhalte:

  • Grundstudium:

Staatsrecht, Verwaltungsrecht, Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, Sozialwissenschaften

  • Hauptstudium:

Verfassungsrecht, Datenschutzrecht, Recht des öffentlichen Dienstes, Recht der Nachrichtendienste, extremistische Phänomenbereiche, Spionageabwehr, politische Ideengeschichte, nachrichtendienstliche Arbeitstechniken, Informationsanalyse, verdeckte und offene Informationsbeschaffung

Das Studium wird ergänzt um Lehrveranstaltungen an der Akademie für Verfassungsschutz, z. B. Gesprächsführung, Observation, nachrichtendienstliche Einsatztechnik, und um Praktika in nationalen Sicherheitsbehörden.

Einstellungsvoraussetzungen für eine Ausbildung in der Laufbahn des gehobenen Dienstes im LfV Hessen

In den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des gehobenen Dienstes kann eingestellt werden, wer

  • einen zum Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und gute Englischkenntnisse (nachgewiesen durch die Note des Abschlusszeugnisses) oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand im Sinne von § 60 Abs. 2 bis 4 des Hessischen Hochschulgesetzes vom 14. Dezember 2021 besitzt,
  • die Voraussetzungen zur Berufung in das Beamtenverhältnis gemäß § 8 Absatz 1 Hessischen Beamtengesetz und § 18 Hessische Laufbahnverordnung erfüllt,
  • die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten,
  • sich in geordneten persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen befindet,
  • nach seinen charakterlichen, geistigen und körperlichen Anlagen für die Laufbahn des gehobenen Dienstes geeignet erscheint,
  • über eine gute Allgemeinbildung verfügt,
  • eine gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit besitzt,
  • Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit, Mobilität, Flexibilität, die Fähigkeit zu selbständiger Arbeit sowie die Bereitschaft zu ständiger Fortbildung mitbringt,
  • bereit ist, während der Ausbildung an mehreren Dienstorten (deutschlandweit) eingesetzt zu werden,
  • die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung (Dienstreisen, Dienst zu ungünstigen Zeiten) hat und
  • die Bereitschaft, sowohl im Innen- als auch im Außendienst eingesetzt zu werden, mitbringt.

Ebenfalls bewerben können Sie sich, wenn Sie die oben genannten Abschlüsse bis Studienbeginn nachweisen können. Bitte senden Sie uns in diesen Fällen Ihr letztes Jahrgangs- bzw. Halbjahreszeugnis zu.

Im LfV Hessen ist der sichere Umgang mit moderner Informationstechnik selbstverständlich. Deshalb erwarten wir, dass Sie eine grundsätzliche IT-Affinität und gute Kenntnisse der gängigen MS-Office Programme mitbringen.

Einstellung, Ausbildung

Es findet ein schriftliches (37. Kalenderwoche) und mündliches Auswahlverfahren (42./43. Kalenderwoche) statt. Nach einem positiven Ergebnis der Sicherheitsüberprüfung und einer amtsärztlichen Untersuchung erfolgt, unter Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf, die Einstellung in den Vorbereitungsdienst.

Das dreijährige Studium gliedert sich in fachtheoretische Studienzeiten (s. o.), die an der Hochschule des Bundes in Brühl und am Zentrum der nachrichtendienstlichen Aus- und Fortbildung in Berlin stattfinden, sowie die praktische Ausbildung, die sowohl beim Bundesamt für Verfassungsschutz als auch beim LfV Hessen absolviert wird. Die Bezüge für Anwärterinnen und Anwärter betragen zum Einstellungszeitpunkt ca. 1.435 €. Zudem wird ggf. eine Anwärtersonderzulage gewährt. Den Landesbediensteten steht aktuell ein Landesticket zur kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zur Verfügung. Im Rahmen des Gesundheitsmanagements stehen verschiedene Sportangebote (Kooperationen) für Beschäftigte des hessischen Innenressorts zur Verfügung. Dem LfV Hessen wurde das Gütesiegel "Familienfreundlicher Arbeitgeber Land Hessen" verliehen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns ein wichtiges Anliegen. Sie erwartet ein verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Arbeiten in angenehmer Arbeitsatmosphäre.

Nach erfolgreicher Beendigung des Vorbereitungsdienstes wird der Abschluss Diplomverwaltungswirtin / Diplomverwaltungswirt (Fachhochschule) zuerkannt. Die anschließende Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Probe ist beabsichtigt. Sie verpflichten sich, im Anschluss an Ihren Vorbereitungsdienst für fünf Jahre im öffentlichen Dienst zu arbeiten. Die Ausbildung bereitet Sie auf einen sicheren und abwechslungsreichen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst vor.

Bei gleicher Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund werden ausdrücklich begrüßt. Ehrenamtliches Engagement wird in Hessen gefördert. Im Ehrenamt erworbene Erfahrungen und Fähigkeiten können gegebenenfalls im Rahmen von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung positiv berücksichtigt werden, wenn sie für die vorgesehene Verwendung dienlich sind.

Eine Einstellung beim LfV Hessen ist notwendigerweise mit einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Hessischen Sicherheitsüberprüfungs- und Verschlusssachengesetz (HSÜVG) verbunden, der Sie sich unterziehen müssen. Im Rahmen der Bewerbervorauswahl erfolgt eine Abfrage im nachrichtendienstlichen Informationssystem (NADIS). Mit der Durchführung dieser Maßnahme, die zur frühen Abklärung einer entscheidenden beruflichen Anforderung sowie in Vorbereitung eines Vorstellungsgespräches im LfV Hessen zwingend erforderlich ist, erklären Sie sich mit Einsendung Ihrer Bewerbung einverstanden.

Sobald das positive Ergebnis der Sicherheitsüberprüfung und der amtsärztlichen Eignung vorliegt, besteht die Möglichkeit, bei Interesse vor Studienbeginn einer Beschäftigung im LfV Hessen nachzugehen.

Bewerbungen richten Sie bitte schriftlich mit aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, in jedem Fall mit aktuellen Zeugnissen sowie der Angabe einer Telefonnummer und einer E-Mail-Adresse, bis spätestens 15. Juli 2024

als verschlossene Personalsache

an das

Landesamt für Verfassungsschutz Hessen

Dezernat 11

Postfach 39 05

65029 Wiesbaden

Bitte fügen Sie Ihren Bewerbungsunterlagen keine Originalzeugnisse und Originalbescheinigungen, sondern ausschließlich Fotokopien bei, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden können. Bewerbungskosten können nicht erstattet werden. Unvollständige Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Bei einer Bewerbung per E-Mail senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen in einer PDF-Datei an die folgende E-Mail-Adresse:

bewerbung@lfv.hessen.de

Für Rückfragen können Sie sich gerne unter folgender Telefonnummer 0611/720-8203 an den Personalbereich des LfV Hessen wenden.

Datenschutzinformation

Informationen zur Verwendung personenbezogener Daten im Rahmen von Bewerbungsverfahren des LfV Hessen können hier eingesehen werden.

Kontakt

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Personalabteilung

LfV Hessen

Landesamt für Verfassungsschutz Hessen
Postfach 3905
65029 Wiesbaden

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